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Geschrieben von: Benedikt Schmidt
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Freitag, 20. März 2009 um 09:56 Uhr |
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Ein Producer, viele Namen - Detektivarbeit ist gefragt. von Benedikt Schmidt
Techno in den 90ern bedeutete für die Musikschaffenden auch, viele Platten unter möglichst vielen Namen herauszubringen. Da wurden die abenteuerlichsten und schillernsten Pseudonyme und Persönlichkeiten erfunden. Plattenkäufer und Musikfreunde mussten mit hochgeschlagenem Mantelkragen und tief im Gesicht sitzendem Hut als Detektive arbeiten. Heute lassen sich die zahlreichen Pseudonyme der Künstler natürlich wunderbar mit Discogs auflisten. Früher erforderte so etwas jahrelange, ausdauernde, investigative Fähigkeiten. Das bedeutete unter anderem Fachgespräche mit dem allwissenden, übercoolen Verkäufer im Plattenladen. Erfahrungsaustausch mit anderen Sammlern, ohne sich dabei die Blöße der Unwissenheit zu geben (Ach, das ist auch der Hildenbeutel? Ja hört man an den Oktaven). Im Plattenladen, wo sich damals Woche für Woche die DJs der Stadt um die Neuerscheinungen prügelten, gehörte ebenfalls Taktik dazu, um an Informationen zu kommen. |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 24. März 2009 um 16:52 Uhr |
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